Von Straße zur Allee: 2. Versuch

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Viele werden es schon gesehen haben, Norbert Holz hat es in Fotos festgehalten:
20 junge Ahornbäume wurden entlang der Fürst-Leopold-Allee als Ersatz für eingegangene Bäume neu gesetzt; viel mehr wären nötig angesichts der teils abgeplatzten Rinde an vielen anderen Bäumen, ein Todesurteil für einen jungen Baum.

Hoffen wir, dass dieser Versuch erfolgreicher ist als der vorhergehende, aus dieser neuen Straße eine wirkliche Allee zu machen!

Woran liegt es, dass der erste Pflanzversuch misslungen ist? Grün-Experten sagen: zu kleine Pflanzlöcher auf diesem kargen, schuttbelasteten Boden, zu wenig Anwachssubstrate, fehlendes Bewässern in den heißen Sommern der letzten Jahre, mangelnde Pflege und Düngung.
Wer ist verantwortlich für diese Verschwendung von Geld und Zeit? Erschließungsträger und damit für die Beauftragung der Pflanz- und Pflegearbeiten an der Fürst-Leopold-Allee verantwortlich ist der RVR. Erst nach einigen Jahren geht diese Verantwortung an die Stadt über und diese Zeit ist noch nicht um.

Ein ähnliches Problem zeigt sich am Fuß-Rad-Weg zwischen der Bismarckstraße und der Straße An der Molkerei (Seniorenheim St. Marien – BeFit). Hier sind ca. 30 junge Mehlbeerbäume betroffen, die zum Teil schon gar kein Grün mehr zeigen.

Ein bisschen Hoffnung für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem lebenswichtigen Grün verbindet sich mit der neu gegründeten interfraktionellen Arbeitsgruppe aus Rat und Verwaltung zur Entwicklung einer Baumschutzsatzung für unsere Stadt. Bleibt zu wünschen, dass nicht nur der Erhalt großer, alter Bäume thematisiert wird, sondern auch die Pflege des bestehenden und immens wichtigen ‘kleinen’ Grüns.

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